
Die Grünen und ich – Liebe auf den zweiten Blick
Ich war ja schon einmal Mitglied bei den Grünen, damals Anfang der 80er Jahre. Da habe ich schnell wieder aufgehört, die politischen Zusammenkünfte in Hannover wurden bestimmt von – so habe ich es empfunden – eitlen Männern, das war meine Sache nicht. Als es jetzt immer schlimmer wurde mit dem Rechtsextremismus bin ich wieder eingetreten. Wer sonst – wenn nicht die Grünen – steht ein für Demokratie, meine Heimat und eine lebenswerte Zukunft für uns, vor allem aber für unsere Kinder.
Das Bild links zeigt mich auf dem Landesparteitag in Magdeburg bei meiner (erfolglosen) Bewerbung für das Landesschiedsgericht.
In meiner Parteiarbeit habe ich schnell Spaß gefunden an der Arbeit in der Landesarbeitsgemeinschaft „Demokratie und Recht“, liegt auch an den tollen LAG-Sprecher:innen, die mich in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen haben, als wäre ich schon immer dabei gewesen. Und ich habe mich eingebracht in die Wernigeröder Regiogruppe, deren Sprecher ich mittlerweile bin. Hier verstehe ich mich als Brückenbauer, gerne wäre ich auch Menschenfischer, uns sind manche in den letzten Jahren abhanden gekommen, die wir – neben der beeindruckenden Zahl an Neueintritten – doch so nötig brauchen. Und dann wären da noch die Sozialen Medien, unsere Präsenz dort ist – sagen wir mal – ausbaufähig. Jetzt bin ich Moderator der Social Media Gruppe des Kreisverbandes, und wir haben noch viel vor …


Es treibt mich um, dass so viele Menschen auf den Dörfern in diesem wunderbaren Bundesland das Gefühl haben, abgehängt zu sein, bei den großen globalen Herausforderungen mit ihren Problemen nicht mehr gesehen zu werden. Bei uns hier im Dorf hat letztes Jahr die letzte Kneipe geschlossen, die Kaufhalle jetzt im Sommer, die Bankfiliale schon vor Jahren. Und wir werden in unserem Landkreis in den nächsten 20 Jahren weitere 15% der Bevölkerung verlieren, egal wie viele Kinder jetzt auch geboren werden. Wir werden es spüren an medizinischem Fachpersonal, an Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, überall. Das war für mich der Weckruf aus meinem „Ruhestandssessel“. Ich will den Dörfern und den Menschen hier, die für mich Heimat geworden sind, eine starke und wo nötig auch laute Stimme im Landtag geben und hoffe dafür auf DEINE Stimme !

Mal angenommen, ich komme mit Deiner Stimme in den Landtag, was sind die Themen, für die ich mich in Magdeburg stark machen soll? Bitte schreib mir das oder die Themen, die unbedingt angegangen werden müssen in das Kommentarfeld auf der Seite „Meine Themen„. Ich verspreche Dir, dass ich überlege, welchen Vorschlag ich als Grüner dazu habe bzw. ob und wie wir Dein Thema vielleicht gemeinsam angehen können.

